Chapter 13 2344 Z-Zeit (18: 44 Uhr EST)Apartment "The Washington 2812" Georgetown, Washington D.C. Es klingelte. Jingo lief erwartungsvoll zur Tür. Mac gab ihm einen liebevollen Klaps und zog ihn am Halsband weg. "Das ist mein Essen, nicht deins." sagte sie zu dem Hund und öffnete die Türe. "Hey, das war ja wirklich überpünktli ... Harriet, was führt Sie denn her?" Die blonde Ensign stand verlegen vor der Tür. Mac riß sich zusammen. "Kommen Sie erstmal rein, Harriet." Sie führte den unerwarteten Gast ins Wohnzimmer und nahm ihr den Mantel ab. "Haben Sie Streit mit Bud oder soetwas?" erkundigte sie sich besorgt. "Uh, ähm, nein, das ist es nicht, ich wollte eigentlich ... aber ich komme gerne ein anderes mal wieder, wenn es Ihnen jetzt ungelegen ist..." Harriet hatte den für zwei Personen gedeckten Tisch gesehen. Ganz offensichtlich erwartete Mac jemanden, vielleicht Commander Brumby. "Ist schon okay." versicherte Mac. "Jetzt wo Sie schonmal da sind können Sie auch bleiben. Sie können sogar ein Stück Pizza mitessen." bot sie freundlich an. "Ich wollte wirklich nicht stören, ich ... habe mir nur Sorgen gemacht." erklärte Harriet. "Sorgen? Irgendetwas nicht in Ordnung?" fragte Mac besorgt. Sie hatte ihren Freunden in den letzten Wochen einfach zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Sie hatte nicht mitbekommen, wie es Harriet und Bud ging. Jetzt machte sie sich Vorwürfe deswegen. "Ich habe mir Sorgen um Sie gemacht ... um Sie und den Commander." gestand Harriet. Mac seufzte. Gerüchte schienen sich wie immer in Windeseile im ganzen JAG-Büro zu verbreiten. "Es gibt nichts, was Ihnen Sorgen machen müßte. Ich habe ihm den Ring zurückgegeben und wir haben uns ohne jedes Aufsehen getrennt ..." sagte Mac, bevor ihr einfiel, daß Harriet mit "Commander" vermutlich Harm und nicht Mic Brumby gemeint hatte. Bud und Harriet waren noch immer kaum dazu zu bewegen, sie und Harm mit dem Vornamen anzusprechen. Harriet sah sie groß an. "Ähm, Ma’am, ich meinte eigentlich ... Sie haben sich von Commander Brumby getrennt?" Nur knapp hielt sie sich davon zurück ein "Das ist ja wunderbar!" hinzuzufügen. Nicht, daß sie den Australier nicht mochte, sie war eben nur der festen Überzeugung, daß er und Mac nicht füreinander bestimmt waren. Mac nickte. Früher oder später würde es ohnehin jeder im Büro erfahren und sie sah keinen Grund, es vor Harriet, ihrer Freundin, zu verbergen. "Ja," bestätigte sie, "vermutlich war es besser so." "Und Commander Rabb?" fragte Harriet. Mac sah sie scharf an. "Was hat er damit zu tun?" fragte sie warnend. Sie wußte, wie Harriet manchmal sein konnte, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte. "Oh, nichts, Ma’am, so hab ich das nicht gemeint. Ich habe nur gehört, wie Sie sich gestritten haben und ... es ist schwer genug, wenn eine Beziehung endet, aber eine Freundschaft wie die Ihre, die so viel überstanden hat, so viele andere Beziehungen überlebt hat..." Harriet sah sie traurig an. Macs ausdrucksvolle braune Augen blickten ernst. Harriet hatte Recht. Ihre Freundschaft zu Harm hatte alle anderen Beziehungen in ihrem Leben überdauert. Diese Freundschaft war wahrscheinlich wertvoller als eine Beziehung. "Na, leider kommt dir diese Erkenntnis ja reichlich spät, Sarah MacKenzie!" dachte sie. Sie hätte sich wirklich ohrfeigen können, daß sie ihre Freundschaft zu Harm aufs Spiel gesetzt und vielleicht zerstört hatte, nur weil sie mehr gewollt hatte, aber leider war es nicht mehr wieder rückgängig zu machen. *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *»
2315 Z-Zeit (18: 15 Uhr EST) Eine halbe Stunde zuvor: Nachdem Harriet ihn in Harms Straße abgesetzt hatte, stand Bud einen Augenblick unschlüssig da, bevor er sich in Bewegung setzte. Als er das Haus, in dem sich Harms Apartment befand, gerade betreten wollte, öffnete sich die Tür und er prallte fast mit Harm zusammen. "Bud?! Wollen Sie zu mir? Dann tut’s mir leid, ich bin gerade im Aufbruch." sagte Harm und als er sah, wie mutlos Bud dastand, fügte er hinzu. "Wenn Sie mit mir reden wollen, müssen Sie schon mitkommen, ich kann Sie irgendwo in der Stadt absetzen." Bud nickte. Das war immer noch besser, als hier eine Stunde vor dem Haus auf Harriet zu warten und ihr dann erklären zu müssen, daß er nicht mit Harm hatte sprechen können. "Nur, wenn es kein Umweg ist." Harm schlug ihm auf die Schulter. "Ist es nicht, Bud, ich muß noch eine Pizza abholen. Also kommen Sie." Sie stiegen in Harms SUV und Harm startete den Motor. "Also, um was geht’s denn, Bud?" fragte Harm nach einer Weile. Er glaubte, daß Bud seine Hilfe in irgendeinem Fall brauchte, an dem er gerade arbeitete. "Immer noch der Jonesy-Fall?" Bud schüttelte den Kopf. Er beschloß, gar nicht erst zu versuchen, diplomatisch zu sein, es endete für gewöhnlich damit, daß er sich völlig in irgendetwas verwickelte. "Der Rabb-MacKenzie-Fall, Sir." Bud schielte ihn von der Seite her an, um seine Reaktion zu erfassen. Harm runzelte die Stirn. "Machen Sie keine Scherze, während ich Auto fahre, Bud! Seit wann sind Mac und ich zu einem Fall geworden?" "Zu einem Problemfall, Sir, um ganz genau zu sein. Nicht daß Sie jetzt glauben, wir hätten gelauscht oder so ... aber Harriet und ich haben heute morgen Ihren Streit mit Colonel MacKenzie mitangehört und ... offen gesagt, Sir, wir machen uns Sorgen. Damit will ich jetzt nicht gesagt haben, Sie könnten Ihre Probleme nicht alleine lösen, Sir." fügte er eilig hinzu. "Hey, keine Angst, ich werde Ihnen schon nicht gleich den Kopf abreißen, nur weil Sie sich Sorgen machen, so wie jeder Freund es tun würde." beruhigte Harm ihn lächelnd. Er hielt vor der Pizzeria. "Eine Sekunde, ja?" Zwei Minuten später kam er mit einer flachen Pappschachtel zurück. Er drückte sie Bud in die Hand und fädelte sich wieder in den Abendverkehr ein. "Und bitte Finger weg vom Schinken, sonst bin ich ein toter Mann!" warnte er Bud grinsend. Bud nickte und umklammerte haltsuchend die Pizzaschachtel. "Commander, ich mische mich nicht gerne in Ihre Angelegenheiten ..." begann er wieder. " ... aber Harriet hat Sie dazu überredet?" vermutete Harm nachsichtig lächelnd. Bud schüttelte den Kopf. "Nicht wirklich, Sir. Ich war derselben Meinung, ich ... brauche eben nur manchmal einen kleinen Schubser." Bud grinste ein wenig schuldbewußt. "Sir, ich ... wir hatten gehofft, daß Sie und der Colonel Ihre Probleme in Alaska ausdiskutieren würden, aber heute morgen ..." Bud gestikulierte hilflos. "Heute morgen?" hakte Harm nach. "Heute morgen haben Sie sich wieder gestritten." seufzte Bud. Er haßte es wirklich, wenn sie das taten! Er begann dann, sich wie ein Scheidungskind zu fühlen. "Und was genau wollen Sie mir jetzt sagen?" fragte Harm. "Ich wollte Sie nur bitten, Ihre Freundschaft mit dem Colonel nicht kaputt zu machen, Sir. Bitte reden Sie doch nochmal mit ihr." Bud sah ihn hoffnungsvoll an. "Ich nehme an, Harriet ist jetzt bei Mac und versucht, sie vom gleichen zu überzeugen, hm?" vermutete Harm und unterdrückte ein Grinsen. Guter, alter Bud; gute, alte Harriet! Die beiden waren wirklich treue Seelen und schaden konnte es auf keinen Fall, wenn jemand Mac nochmal einschärfte, wie wichtig es war, mit seinen Freunden zu reden. Schließlich stand ihnen noch immer diese Unterhaltung bevor. "Ja, Sir." bestätigte Bud. Harm parkte sein Auto vor Macs Haus und stellte den Motor aus. Er entdeckte sofort den neuen Van der Roberts. "Sir?" Bud sah ihn groß an. Er bemerkte erst jetzt, daß sie in Georgetown waren. "Kommen Sie, Bud, wir statten Ihrer Frau einen Besuch ab." forderte Harm ihn grinsend auf. Bud folgte ihm unbehaglich. Er hoffte, daß Harriet nicht allzu böse sein würde. Dann dachte er an den Colonel. Vermutlich würde sie ihn in der Luft zerreißen, wenn er den Commander so unvermutet hier anschleppte. "Ich wußte doch, daß es eine DUMME Idee war, sich einzumischen!" sagte er sich selbst, als sie schließlich vor Macs Apartmenttür standen. *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *»
2358 Z-Zeit (18: 58 Uhr EST) Harriet fuhr ein wenig zusammen, als es an der Türe klingelte. Sie wollte ihren Mantel nehmen und gehen, aber Mac hielt sie zurück. "Das ist nur die Pizza." erklärte sie und verbarg ihr spitzbübisches Grinsen. Eine kleine Lektion wollte sie Harriet doch erteilen. "Würden Sie mal bitte nachsehen, ich muß noch rasch die Salatsoße zubereiten." Harriet nickte und öffnete gehorsam die Tür. Vor ihr stand ihr Ehemann mit einer Pizzaschachtel in der Hand. "Bud?" entfuhr es ihr überrascht. Bud drückte ihr die Pizza in die Hand. "Äh, tut mir leid, Harriet ..." Er deutete auf Harm, der grinsend hinter ihm stand. "Commander Rabb?! Sir?" Harriet starrte ihn an. Harm lachte. "Wie wär’s, wenn Sie mich reinlassen, bevor meine Hälfte der Pizza kalt wird?" schlug er belustigt vor. Harriet wich automatisch zur Seite. Harm schob Bud vor sich her und schloß die Tür hinter ihnen beiden. Mac kam aus dem Wohnzimmer. Harm und sie wechselten einen amüsierten Blick. Mac deutete auf die Schachtel in Harriets Hand. "Ich hoffe, da ist Schinken drauf, Flyboy." Harm grinste. "Auf der einen Hälfte, ja, es sei denn, Bud hat ihn gegessen, als ich gerade nicht aufgepaßt habe." Bud bekam rote Ohren und hob abwehrend die Hand. "Oh, nein, Sir, das würde ich nie tun." versicherte er. Harriet sah irritiert von einem zum anderen. "Sir, Ma’am ... heute morgen haben Sie doch noch ... oder war das nur ein Trick? Ich meine, Sie sind doch nicht ... oder doch?" Mit einem zögernden Lächeln sah sie erneut zwischen Harm und Mac hin und her. "Wir sind Freunde, Harriet." erklärte Mac mit einem fragenden Blick zu Harm. Zu ihrer Erleichterung nickte Harm. "Aber wir haben doch gehört, wie Sie sich heute morgen im Büro gestritten haben." sagte Bud verwirrt. "Wir haben darüber diskutiert, was und wo wir heute abend essen," stellte Harm klar, "was keine leichte Sache ist, wenn man es mit einem Marine zu tun hat." Er grinste. "Wir Marines haben eben Niveau!" meinte Mac. "Pizza aus einer Pappschachtel zu essen halten Sie für niveauvoll?" fragte Harm skeptisch. "Nur wenn die Pizza mit Schinken belegt ist." verbesserte Mac schelmisch. Harriet stellte die Schachtel auf den Tisch und dirigierte Bud zur Tür. Wie es aussah, gab es hier nichts mehr zu tun für sie. "Harriet, wenn Sie auf dem Nachhauseweg Hunger bekommen sollten ... Bud weiß, wo die Pizzeria ist!" rief Harm ihnen grinsend hinterher. Mac schlug ihn leicht auf den Arm und Harm grinste noch stärker. *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *»
0032 Z-Zeit (19: 32 Uhr EST) Mac spülte den letzten Bissen ihrer Pizza mit einem Schluck Mineralwasser hinunter und lehnte sich zufrieden zurück. "Es ist schon toll, wenn man Freunde hat, die sich so um einen sorgen." meinte sie nachdenklich. Harm nickte. "Bud und Harriet sind wirklich in Ordnung." stimmte er zu. Mac sah ihn unsicher an. Sie hatte nicht nur Bud und Harriet damit gemeint. Dann lachte sie. "Sie hätten mal Harriets Gesicht sehen sollen, als Sie den Tisch für zwei Personen gedeckt sah! Sie wollte sofort wieder verschwinden." "Hey, Sie hätten mal sehen sollen, wie überrascht Bud war, als er bemerkte, daß er plötzlich vor Ihrem Haus gelandet war!" warf Harm ein. "Das ist sicher nichts verglichen mit Harriets Überraschung als ich ihr sagte, daß ich mich von Mic getrennt habe." konterte Mac. Harm lachte nicht mehr und nickte nur. Das hatte auch ihn vollkommen überrascht. Er erinnerte sich plötzlich wieder daran, daß er Mac noch immer nicht erzählt hatte, daß er sich schon vor zwei Wochen von Renée getrennt hatte. Er wollte nicht, daß sie es von irgendjemand anderem erfuhr, denn das hätte ihrer noch immer etwas wackeligen Freundschaft mit Sicherheit den Rest gegeben. "Ähm, Mac, wo wir gerade beim Thema Trennungen sind, hab ich Ihnen schon gesagt, daß Renée und ich uns getrennt haben?" Harm fischte mit der Gabel in seiner leeren Salatschale herum. "Ach?" sagte Mac ohne große Überraschung. "Wurde es Ihnen wieder einmal zu ernst?" Harm legte die Gabel hin. "Nein, eher im Gegenteil." Erst als er es sagte, begriff Harm, daß es die Wahrheit war. Die Beziehung zu Renée war zu oberflächlich gewesen, um auf Dauer wirklich befriedigend zu sein. Mac fragte nicht nach, sie hatte kein Bedürfnis danach, seine Beziehung zu Renée mit Harm zu diskutieren. Sie hatte schließlich keine masochistische Ader. Einen Moment lang schwiegen beide, dann erhob sich Mac und stellte die Salatteller und das Besteck in die Geschirrspülmaschine. "Kaffee?" fragte sie ihren Gast. Harm schüttelte den Kopf. "Ich trinke, was Sie auch trinken und angesichts Ihrer Schlafprobleme sollten Sie lieber auf Kaffee so spät am Abend verzichten." erklärte er rücksichtsvoll. Mac nahm wortlos eine weitere Flasche Mineralwasser aus dem Kühlschrank und sie setzten sich auf die Couch, an gegenüberliegenden Enden. "Und, Mac, haben Sie sich jetzt schon ein Geschenk für mich ausgedacht?" erkundigte Harm sich nach einer Weile. "Ich bin noch immer an der Übersetzung von diesem „liubliu„ oder so ähnlich interessiert." Mac zuckte grinsend die Schultern. "Tut mir leid, ich habe schon ein anderes Geschenk für Sie." Harm sah sie erwartungsvoll an. "Ach ja?" Mac nickte. "Es ist sogar DAS perfekte Geschenk, sozusagen. Es ist etwas, was jeder braucht und mag. Man kann eigentlich gar nicht zuviel davon haben und der Geber ist nichtmal beleidigt, wenn es zurückgegeben wird. Vor allem nicht dieser Geber. Ich bin nur nicht sicher, ob Sie dieses Geschenk noch immer wollen." Harm mußte fast über ihr geheimnisvolles Gebaren lachen. "Und was ist das für ein mysteriöses Geschenk?" wollte er wissen. Mac schluckte. "Freundschaft." sagte sie leise. Harm starrte sie einen Moment nur sprachlos an, dann umarmte er sie kurz, aber fest. "Mac, das ist das schönste Geschenk, das ich je bekommen habe." sagte er, nachdem er sich dreimal geräuspert hatte. Es erleichterte ihn mehr als er sagen konnte, daß Mac noch immer sein Freund sein wollte. "Schöner als diese Hummer-Topflappen, die Harriet Ihnen geschenkt hat?" Mac versuchte, hinter einem Scherz zu verbergen, wie ernst es ihr wirklich war. Harm bemerkte es, aber er wußte, daß es Macs Art war, mit der Situation fertigzuwerden. Er hatte sich selbst oft genug in einen Scherz gerettet, wenn es allzu ernst wurde. "Harriets Topflappen sind ohne Frage außer Konkurrenz." meinte er lächelnd. Jeder zog sich wieder auf seine Hälfte des Sofas zurück und für eine Minute herrschte Schweigen. "Harm? Ich hab das wirklich ernst gemeint. Es tut mir wirklich leid, daß ich um ein Haar unsere Freundschaft zerstört habe." sagte Mac dann ernst. Harm sah sie an und runzelte die Stirn. "Das ist genau der Punkt, an dem unser Gespräch das letzte Mal abgebrochen wurde, erinnern Sie sich? Und es ist auch ein Grund, warum ich heute Abend mit Ihnen sprechen wollte. Ich wollte nicht, daß Sie glauben, daß Sie unsere Freundschaft zerstört haben, nur weil Sie Ihre Probleme, Ihre Frustration ... ähm ..." "... an Ihnen ausgelassen habe, sagen Sie’s nur." seufzte Mac. "Ich weiß, daß ich in den letzten Wochen nicht immer ganz gerecht Ihnen gegenüber war. Ich habe Sie ständig wegen jeder Kleinigkeit angegriffen und dafür entschuldige ich mich. Aber das ist nicht der Grund, warum ich glaube, unsere Freundschaft fast zerstört zu haben, jedenfalls nicht nur. Ich meine, dieser Ärger, diese Ungerechtigkeit ... war doch nur ein Symptom. Wenn wir noch Freunde gewesen wären, dann hätte ich doch nicht ... Ich meine ... ich weiß glaube ich selbst nicht, was ich meine. Was ich sage ergibt keinen Sinn, oder?" Mac brach ab. "Nicht besonders," gestand Harm, "aber sprechen Sie weiter." Ermutigend und besorgt zugleich sah er sie an. Für gewöhnlich konnte Mac ihre Sätze so elegant und präzise formulieren, daß sie jeden Verdächtigen innerhalb von Minuten an die Wand nageln konnte; sie war in der Lage, mit einigen wenigen, gutgewählten Worten jede Jury zu überzeugen. Daß sie jetzt begann, auf eine Art herumzustottern und in Halbsätzen zu sprechen, wie man es eher von Bud erwartet hätte, zeigte ihm, daß sie verwirrt war. "Gut, ich hatte in letzter Zeit so meine Krisen und Probleme und ich habe alles in mich hineingefressen, bis ich vor lauter Sorgen nicht mehr schlafen und nicht mehr essen konnte. Daraufhin wurde ich natürlich gereizt wie eine Hyäne." begann sie in dem Versuch, ihre Gedanken zu ordnen. "Ja, und Sie haben Mauern um sich herum aufgebaut, um ja nichts und niemanden an Sie heran zu lassen." fügte Harm hinzu. "Ich weiß, daß dieses abweisende, zornige Gebaren bei Ihnen oft nur eine Art Schutzmechanismus ist. Aber ich dachte, daß Sie vielleicht mir ... ich meine, Sie hätten mit mir reden können, ich habe es doch wirklich oft genug versucht. Aber Sie haben einfach zugemacht." "Harm, Sie waren wirklich der letzte, mit dem ich hätte reden wollen." gestand Mac offen. Sie sah sofort Harms verletzten Blick. "Oh, bitte, bitte, laß mich jetzt nicht schon wieder alles falsch machen!" dachte sie beschwörend. Sie schloß für einen Moment die Augen. "Harm, es war mir wirklich ernst vorhin, diese Freundschaft ist mir wichtig und ich weiß, daß wir sie nur wieder aufbauen können, wenn wir vollkommen ehrlich zueinander sind." Ihre braunen Augen sahen ihn bittend an. Harm nickte abwartend. "Okay." "Unsere Freundschaft hatte so ihre Probleme, wir mußten beide erst lernen, Vertrauen zu haben, aber ich glaubte, das hätten wir gemeistert. Was unserer Freundschaft wirklich den Rest gegeben hat, war Australien, dieses Gespräch auf der Fähre." Mac seufzte und senkte den Blick. Harm erstarrte. War es das? War sie ihm deshalb ständig ausgewichen? War sie deshalb so wütend auf ihn, auf sich selbst und auf die ganze Welt gewesen? Harm begann spätestens jetzt, sich unwohl zu fühlen. Diese Wendung des Gesprächs hatte er nicht unbedingt erwartet. "Mac, ich weiß, daß ich da eine Menge falsch ..." Mac schüttelte energisch den Kopf. "Nein, Harm, nicht Sie, ich habe den Fehler begangen." widersprach sie energisch und zugleich traurig. "Ich habe unsere Freundschaft zerstört, indem ich Sie zu mehr gedrängt habe und einfach nicht einsehen konnte, daß Sie zu mehr nicht bereit sind. Und dann hab ich auch noch versucht, Sie zu einer Entscheidung zu zwingen, indem ich Mics Ring angenommen habe. Ich wußte, daß Sie schon immer eine beschützende Haltung mir gegenüber eingenommen haben, wenn es um die Männer ging, mit denen ich mich verabredete. Ich habe das ausgenutzt und es tut mir wirklich leid. Ich habe mich wirklich dumm und kindisch verhalten und damit fast unsere Freundschaft zerstört. Es tut mir leid." Sie biß sich auf die Lippe und senkte den Kopf. Harm sah sie an erstaunt, verwirrt, verärgert und bewundernd zugleich. "Mac, ich ..." "Nein, ist schon gut, Harm, Sie müssen jetzt nichts sagen," unterbrach Mac ihn sofort, "das war auch das beste, was Sie auf der Fähre tun konnten." Harm schüttelte entschieden den Kopf. "Nein, Mac, das war mit Sicherheit nicht das Beste, es war nur das Leichteste. Sehen Sie sich an, wohin uns dieses nicht miteinander reden gebracht hat. Es hat uns fast die Freundschaft gekostet und ich will nicht denselben Fehler nochmal machen. Sie waren auf dieser Fähre so mutig, die Karten offen auf den Tisch zu legen; Sie haben mir Ihre Gefühle offenbart und mir vertraut. Und dieses Vertrauen habe ich mit Füßen getreten. Ich wollte nicht einmal darüber reden. DAS hätte fast unsere Freundschaft zerstört." Harm atmete tief durch. Es bereitete ihm noch immer etwas Unbehagen, darüber zu sprechen, aber er hatte nicht vor, Mac nochmal so zu verletzen und ihre Freundschaft erneut aufs Spiel zu setzen. "Nichts zu sagen und nur Sie reden zu lassen war nicht klug, sondern feige." sagte er entschieden. Mac jedoch schüttelte den Kopf. "Nein, Sie haben sich nur verhalten, wie jemand, der einen Freund nicht verletzen will. Ich habe Ihnen die Worte praktisch in den Mund gelegt und alles, was Sie sagten, so interpretiert, wie ich es wollte. Es war wirklich das Beste, was Sie tun konnten, nicht noch mehr zu sagen. Mir ist heute klar, daß ich Sie in eine unmögliche Situation gebracht habe, in ein Dilemma, wenn man so will. Sie hatten nur drei Möglichkeiten: Sie konnten offen sein und mich verletzen, Sie konnten lügen und mir sagen, was ich hören wollte oder Sie konnten nichts mehr sagen und hoffen, ich würde den Hinweis von selbst verstehen. Ich habe ihn jetzt verstanden, Harm." Mac schwieg und sah zu Boden. "Es tut mir wirklich leid, Harm, und ich verspreche, nicht nochmal soetwas Dummes zu tun, was unsere Freundschaft gefährden könnte, okay?" Harm nickte fast ein wenig benommen. "Dann sind wir wieder Freunde?" vergewisserte sich Mac. Ihre dunklen Augen blickten verletzlich. "Wir sind Freunde," bestätigte Harm mit einem zögernden Lächeln, "und darüber bin ich froh." Mac ließ den Atem entweichen, den sie unbewußt angehalten hatte. "Ich bin auch froh, Harm. Ich habe meinen besten Freund wirklich vermißt." Sie schätzte diese Freundschaft wirklich sehr. Wenn Harm kein romantisches Interesse an ihr hatte, dann konnte sie damit leben, solange sie nur seine Freundschaft hatte. Das sagte sie sich jedenfalls täglich. Harm sah, daß Mac sich etwas zurücklehnte und nach ihrem Glas griff. Ihre ganze Haltung wirkte jetzt entspannter. Er wußte, daß sie dieses Thema damit für beendet hielt, aber er hatte noch etwas zu sagen. Er wollte nicht, daß Mac die Schuld für die Vorfälle und Spannungen der letzten Wochen ganz allein auf sich nahm. Und er wußte, daß sie Recht hatte: Eine Freundschaft wie die ihre benötigte und verdiente etwas Ehrlichkeit. "Okay, Mac, jetzt haben Sie sich entschuldigt und ich denke, nun bin ich an der Reihe. Ich hatte genauso meinen Anteil daran, daß in der letzten Zeit so vieles schief gelaufen ist zwischen uns. Sie haben Recht, Mac, ich habe mich auf der Fähre etwas ... in die Enge getrieben gefühlt." gab er zu. Mac wollte etwas sagen, vielleicht, daß sie das verstehen konnte oder vielleicht wollte sie sich erneut entschuldigen. Harm hob schnell die Hand. Er hätte das schon vor langer Zeit einmal sagen sollen und er wollte die Gelegenheit nicht versäumen, es jetzt zu tun. Er wollte, daß endlich wirklich alle Mißverständnisse zwischen ihnen ausgeräumt wurden. Nur dann hatten sie eine solide Basis, auf der sie erneut eine Freundschaft aufbauen konnten. "Nein, lassen Sie mich bitte versuchen, das zu erklären, okay?" Mac nickte. Harm atmete tief durch und beschloß, einfach von vorne anzufangen. "Als ich Sie zum ersten Mal sah, da fiel mir sofort Ihre unglaubliche Ähnlichkeit mit Diane auf. Nein, auffallen ist nicht das richtige Wort, mich traf fast der Schlag, wirklich." "Ist mir gar nicht aufgefallen." kommentierte Mac trocken. "Ich war wohl zu beschäftigt damit, eine halbe Stunde lang die Hand ausgestreckt zu halten." Mac lächelte mit gutmütigem Spott. Harm lächelte zurück, sprach aber weiter, ohne sich von ihrem Einwurf ablenken zu lassen. "Ich brauchte aber nicht lange, um festzustellen, daß Sie, daß Ihre Persönlichkeit völlig anders ist als die von Diane. Nach einer Weile habe ich aufgehört, Dianes Lächeln und Dianes Augen zu sehen, wenn ich Sie ansah. Nachdem Sie mir zum ersten Mal die Uhrzeit genannt hatten, ohne auf die Uhr zu sehen, habe ich Sie nie wieder mit Diane verglichen. Ich erzähle Ihnen das, damit Sie wissen, daß meine Freundschaft zu Diane nichts mit der Freundschaft zu Ihnen zu tun hat." Mac vermutete, daß dies Harms Art war, ihr nochmal zu sagen, daß er an ihr als Frau im Gegensatz zu Diane - nicht interessiert war. "Ich habe sehr schnell gelernt, Sie als Kollegin und als Anwältin zu schätzen. Ich weiß, ich habe Ihnen das nie gesagt, aber ich bewundere die Art, wie Sie an die Dinge herangehen, wirklich," erklärte Harm und seine eigene Unsicherheit zeigte ihm, daß er ihr wirklich viel zu selten die verdiente Anerkennung gezollt hatte, "Die Cleverness, das Feuer und die Entschlossenheit, die Sie im Gerichtssaal zeigen genauso wie Ihren Mut und Ihren Einfallsreichtum bei Ermittlungen. Ich muß zugeben, ein oder zwei Mal hätte ich Sie fast für brillant gehalten." Harm grinste, während er innerlich fast verzweifelt versuchte, alle Facetten ihrer Beziehung, und deren gab es viele, zu verstehen und zu entscheiden, welche ihm wichtiger als die anderen waren. Mac sah ihn mit großen Augen an. "Ein Kompliment, was sage ich, ein ganzes Bündel von Komplimenten vom großen Harmon Rabb? Ich bin geschockt!" Sie lachte unsicher. "Ich bin noch nicht fertig, heben Sie sich den Schock für später auf." meinte Harm. "Unsere Zusammenarbeit lief prima und nach einer Weile waren wir nicht mehr nur Kollegen, sondern Freunde. Ich glaube, man kann sogar sagen, daß wir beste Freunde geworden sind. Diese Freundschaft war und ist etwas ganz besonderes für mich. Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich mit jemandem befreundet, der mir ebenbürtig ist und der sich trotzdem so sehr und auf so vielfältige Weise von mir unterscheidet. Früher waren meine Freunde Männer wie Keeter, Piloten eben. Was uns verband war hauptsächlich die Fliegerei und die Navy. Aber Sie, Mac, sind nicht in der Navy und Ihnen wird schlecht, wenn Sie in eine Tomcat steigen." Sie lächelten beide. "Unsere Freundschaft mußte deshalb auf ganz anderen Dingen aufbauen, auf Gemeinsamkeiten ebenso wie auf Unterschieden." fuhr Harm fort. "Ich habe gelernt zu schätzen, was eine Frau in eine Freundschaft einbringt. Ich denke, ich bin wirklich gereift durch diese Freundschaft." Mac wußte nicht, was sie sagen sollte. Sie war fast ein wenig benommen von dieser unerwarteten Lobrede. Aber über eines war sie sich im Klaren: Spätestens jetzt war sie froh darüber, daß sie den ebenso blödsinnigen wie erfolglosen Versuch aufgegeben hatte, Harm in eine Beziehung mit ihr zu drängen, die er gar nicht wollte, und stattdessen mit dem zufrieden war, was er geben konnte und wollte: Freundschaft. "Sie haben vielleicht geglaubt, die Vorschriften oder so wären der Grund dafür gewesen, weshalb ich Ihnen auf der Fähre eine solche Abfuhr erteilt habe." fuhr Harm leise fort und plötzlich, zum ersten Mal, kam er sich irgendwie seltsam dabei vor, Mac noch immer zu siezen. "Wenn ich zuvor etwas anderes geglaubt habe, nun kenne ich ja den Grund: Er sieht mich als Freundin. Punkt." dachte Mac und stellte fest, daß es jetzt, nachdem sie darüber geredet hatten, nicht mehr so weh tat. "Aber das stimmt nicht, es war nicht, weil Sie meine Partnerin sind, sondern weil Sie Sarah MacKenzie sind." Harm rang mit sich, bevor er die nächsten Worte sprach. "Ich hatte schlicht und einfach Angst." Harm hatte die ganze Zeit über mit intensiver Aufmerksamkeit den Kaffeetisch betrachtet , wie meist sahen er und Mac sich bei solch persönlichen Konversationen nicht an. Jetzt hob er den Blick und sah sie an. Mac starrte ihn an und wußte nicht, ob sie lachen oder weinen sollte oder was sie überhaupt von diesem letzten Satz halten sollte. "Commander Harmon Rabb junior, ein Tomcat-Pilot, der mit zwei DFCs geehrt wurde, der eine MP in einem Gerichtssaal abgefeuert hat und es täglich mit Mördern und gefährlichen Kriminellen aufnimmt hat ANGST? Angst vor wem oder was? Angst vor ... mir?" Ihre braunen Augen blickten fast ein wenig erschrocken. "Angst, Sie zu verlieren, unsere Freundschaft zu verlieren." erklärte Harm ernst und erneut ohne sie anzusehen. "Sie wissen selbst, daß meine Geschichte mit Frauen nicht so besonders ist. Alle meine früheren Beziehungen waren kurzfristig und oberflächlich, sie haben niemals die Tiefe meiner Freundschaft zu Ihnen erreicht. Auf diese Weise tat es nicht so weh, wenn dann Schluß war. Ich habe nie gezögert, eine Beziehung einzugehen, weil ich schon am Anfang wußte, daß es nicht für immer ist. Aber mit Ihnen ist das anders, Sie sind anders, Mac. Sie sind etwas ganz Besonderes, unsere Freundschaft ist etwas Besonderes. Wenn ich ... ich meine, wenn wir ... jemals eine Beziehung beginnen würden, dann müßte das etwas Längerfristiges sein und ich weiß nicht, ob ich dazu in der Lage bin. Deshalb habe ich Angst. Ich habe Angst, daß es wieder schief geht und ich Sie dann auch als Freund verliere. Mit Ihnen gäbe es kein schmerzloses Ende. Ich habe Angst, daß ich Sie verletze, daß ich mich selbst verletze, daß wir unsere Freundschaft verletzen." Harm brach ab. Er hatte noch nie für irgend jemanden etwas so Intensives empfunden und es erschreckte ihn einfach. Er hätte nie geglaubt, daß er es ihr irgendwann einmal sagen würde, aber um ihrer Freundschaft willen hatte er es getan. "Als Sie dann auf der Fähre so plötzlich davon angefangen haben, da wußte ich einfach nicht, wie ich diese Angst auf einmal abschütteln sollte. Ich kann eben einfach nicht über meinen Schatten springen. Ich brauchte einfach Zeit, um erstmal mit mir selbst und einigen Dingen, die in der letzten Zeit so passiert sind, fertig zu werden. Mein Leben war in den letzten beiden Jahren ziemlich turbulent, genau wie Ihres. Ich meine, erst erfahre ich vom Tod meines Vaters und dann die Rückkehr zur Fliegerei ... das waren die beiden Dinge, die mein Leben schon immer am meisten geprägt haben. Ich konnte damals einfach keine ernsthafte Beziehung eingehen oder auch nur mit Ihnen darüber reden. Ich habe einfach Zeit gebraucht. Das war es, was ich versuchte, Ihnen zu sagen. Tja, als Sie dann mit Brumby und seinem Ring am Flughafen auftauchten, da war mir klar, daß Sie nicht warten wollten." Harm sah auf seine Hände hinab und seufzte. "Ich bin schon ein Held, oder? Ich wollte Sie nicht verletzen, nicht mich und nicht unsere Freundschaft aber eigentlich ist es dafür längst zu spät, denn alle drei Dinge sind längst verletzt worden." Jedesmal, wenn er den Ring an ihrem Finger gesehen hatte, hatte es weh getan. "Aber Angst ist eben nicht rational. Ich dachte eben, daß wir uns jetzt schon ständig streiten und wie es denn erst sein würde, wenn wir ..." Mac sah ihn an, bemüht, sich von ihrer Überraschung zu erholen. "Ja, wir streiten uns. Ziemlich heftig sogar, aber ich denke, wir haben beide daraus gelernt. Eine Beziehung, die eine solide Grundlage hat, kann fast alles überstehen. Sehen Sie, wir haben uns so gestritten, daß unsere Freunde es für nötig hielten, einzugreifen, und unser CO uns mehr als eine Standpauke hielt, aber sehen Sie sich an, wo wir jetzt sind, trotz allem." Sie saßen hier, auf Macs Couch, nach einer halb vegetarischen, halb fleischliebhaber-freundlichen Pizza. So, wie es immer gewesen war. Harm sah sie an. Mac hatte Recht. Ihre Beziehung hatte eine solide Grundlage. Das war wohl auch einer der Gründe gewesen, warum seine Beziehungen zu Renée und Jordan und all den anderen Frauen gescheitert waren: Sie waren nie Freunde gewesen, nur Geliebte. Sie sahen sich an. "Und was fangen wir jetzt mit diesem Wissen an?" fragte Mac unsicher, aber hoffnungsvoll. Ihre braunen Augen leuchteten von innen heraus. "Das weiß ich auch noch nicht so genau, Mac," gestand Harm aufrichtig, "aber eines ist sicher: Wir tun es gemeinsam. Wir sind Freunde. Was immer auch passiert." Mac nickte und blinzelte kurz. Schließlich weinten Marines nicht, auch nicht vor Freude. "Okay, Flyboy, unter Freunden ist es auch in Ordnung, wenn ich Ihnen endlich erkläre, was das „Ya tebya liubliu„ bedeutet ..." sagte sie lächelnd. "Ich glaube, das weiß ich schon. Aber lassen Sie sich nicht aufhalten, es trotzdem zu sagen." meinte Harm mit einem seiner Flyboy-Lächeln. Beide grinsten und schwiegen. Nur ihre Hände trafen sich in der Mitte der Couch. Wahre Freundschaft benötigte keine Worte. *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» *» ENDE |